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Perbing

 

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Einführung - Genehmigungsphase - Spatenstich und Grundsteinlegung - Rohbau - Verpflegung - Dach - Richtfest - Ausbau der Schießstände - Ausbau des Erdgeschosses - Abbruch des Saales - Fassade

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Genehmigungsphase

Die Vorstandschaften beider Vereine beantragten beim Marktrat einen Neubau des Feuerwehrgerätehauses mit Schützenheim zu genehmigen. Am 7. August 1990 teilte der Bürgermeister mit, dass der Marktgemeinderat dem Bauvorhaben zugestimmt hat, mit der Auflage einen Großteil der Arbeiten durch Eigenleistung zu erbringen. Gleichzeitig beauftragte man Architekt Josef Salzberger mit der Planung des neuen Vereinsheimes.

Im Oktober 1990 beantragte man von Seite der Schützengesellschaft beim Bayerischen Sportschützenbund die Errichtung eines Schützenheimes und die entsprechenden Fördermittel zum Bau von Sportstätten. Ein Antrag auf vorzeitigen Baubeginn war damit verbunden. Gleichzeitig leitete Bauamtsleiter Herr Kantner die erforderlichen Anträge zur Errichtung des Feuerwehrgerätehauses an die Regierung von Niederbayern weiter. Damit begann ein nervenaufreibender Briefwechsel zwischen den zuständigen Genehmigungsbehörden und den Antragsstellern.

Zuerst lehnte das Wasserwirtschaftsamt das Bauvorhaben wegen fehlender Abwasserbeseitigung über eine Kläranlage ab, da nach Ansicht des Amtes der Bau eine wesentliche Mehrbelastung für den ohnehin schon zu sehr verschmutzten Petzenbach bedeutete. Im Januar 1991 schrieben die Vorstandschaften beider Vereine an den damaligen H. Innenminister Edmund Stoiber und an den Generalsekretär der CSU, Herrn Erwin Huber, mit der Bitte, den Neubau als Ersatzgebäude für das alte Dorfwirtshaus anzusehen. Leider konnten beide Politiker keinen positiven Beschluss erwirken.

Gleichzeitig konnten sich der BSSB und die Regierung von Niederbayern über die Aufteilung der Baukosten nicht einigen. Nach langem hin und her wurde der Vorschlag des Architekten Salzberger auf eine Kostenteilung nach umbauten Raum genehmigt. Danach entfallen 51% der Kosten auf die Feuerwehr und 49% auf den Schützenverein. Somit war bereits mehr als ein Jahr vergangen, als im Januar 1992 der vorzeitige Baubeginn des Schützenheimes durch das Bayerische Staatsministerium für Unterricht, Kultus, Wissenschaft und Kunst genehmigt wurde. Außerdem stellte man einen Landeszuschuss über 93.500 DM in Aussicht.

Jetzt galt es, das Abwasserproblem zu lösen. Bürgermeister Wagner regte an, das Abwasser aus dem Neubau mit dem des Nachbarhauses über eine Kompaktanlage in den Oberflächenwasserkanal zu leiten und somit eine Mehrbelastung des Petzenbaches zu verhindern. Diesem Vorhaben stimmte auch das Wasserwirtschaftsamt zu.

Nun glaubte man, alle Hürden genommen zu haben. Sogleich ging man daran, das Bauholz, welches die Waldbauern spendeten, zu fällen und zum Sägewerk zu transportieren. Insgesamt wurde von den Spendern über 50 Festmeter Bauholz zur Verfügung gestellt.

Bauholz einholen

Nachdem das Bauholz im Sägewerk abgeliefert war, wurde im Februar 1992 das Schützenheim von vielen Helfern demontiert und das gesamte Garagengebäude mit Hilfe eines Baggers abgerissen. Neben 221 Helferstunden wurden auch noch 87 Maschinenstunden geleistet. Damit waren die Vorarbeiten für einen reibungslosen Baubeginn geschaffen.

Schützenheim abreißen

Aber alle Eile war umsonst, da der vorzeitige Baubeginn für das Gerätehaus abgelehnt wurde, weil Perbing bei der Verteilung der Zuschüsse für 1992 nicht vorgesehen war.

Wieder wandte man sich an den Generalsekretär und bat nochmals um seine Unterstützung. Im März 1992 besuchte unser Wahlkreisabgeordneter Herr Erwin Huber Perbing, um sich vor Ort zu informieren. Der Bauauschuss, Architekt Salzberger und Kreisbrandrat Thalhammer erläuterten an Hand der Baupläne das Vorhaben.

Generalsekretär Erwin Huber

Der Herr Abgeordnete wandte sich in einem ausführlichen Schreiben an den Regierungspräsidenten von Niederbayern, Herrn Dr. Zeitler, und erwirkte die Genehmigung zum vorzeitigen Baubeginn. Ohne die Hilfe des Generalsekretärs wäre zu diesem Zeitpunkt noch keine Genehmigung erfolgt. Dafür sind wir ihm noch heute sehr dankbar.

Am 4. August 1992 traf ein Kurzbrief vom Generalsekretär Herrn Erwin Huber ein, worin mitgeteilt wurde, dass der vorzeitige Baubeginn durch die Regierung von Niederbayern genehmigt ist. Jetzt stand dem Bauvorhaben nichts mehr im Wege. Aber dennoch vergingen noch etliche Wochen, bis die endgültige Baugenehmigung eintraf. In Zwischenzeit wurde der Bauplatz abgeebnet, um somit einen schnellen Baubeginn zu ermöglichen. Auch ein gebrauchter Baukran wurde angeschafft.

Das Landratsamt Dingolfing-Landau erteilte am 24. Oktober 1992 die Baugenehmigung. Am 4. November 1992 stellte man den Baukran auf. Damit waren alle Hürden überwunden und der Bau konnte in Angriff genommen werden.

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